Der eigentlich tüftelige Teil bei den Assemblagen kommt immer dann, wenn Teile aufgeklebt werden sollen, die bei geringer Auflagefläche über eine beachtliche Größe verfügen. Die ersten Versuche starteten wir hier mit einem Kronkorken und ein paar kleineren Muscheln.
Mit einem Batzen Acrylbinder auf die gewünschte Stelle auf der Leinwand ging es los.
Darauf wurde dann Sand geschüttet und mit dem Binder vermischt. Auch in die Hohlräume der Muscheln wurde Acrylbinder und Sand gefüllt, um eine möglichst große Klebefläche zu erreichen. Vorsichtig am vorgesehenen Platz aufsetzen, ein bisschen drücken. Hier bietet die Leinwand wieder den Vorteil, dass man auch von der Rückseite gegendrücken kann. Dann noch Sand von oben drüber, damit keine glänzenden Kleberstellen entstehen. Der Acrylbinder verhält sich da wie Holzleim, er trocknet durchsichtig auf, glänzt aber leicht. Warum nicht gleich Holzleim? Das ist mehr oder weniger Geschmackssache, der Binder ist etwas dickflüssiger, Holzleim ist aber prinzipiell auch geeignet.
Hier nun die erste erhabene Ecke:
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