Zur Vernissage waren wir gestern Abend.
Realismus und Formalismus lautet der Titel der Ausstellung, die gestern Abend hier eröffnet wurde. Interessant ist die Präsentation der Arbeiten im Umfeld eines Möbelgeschäftes. Die Atmosphäre ist eine völlig andere, als in reinen Ausstellungsräumen - lässt sich doch so gleich erahnen, wie die Bilder im Wohnumfeld wirken.
Die Ausstellungseröffnung selbst war auch weit weniger formell, als üblich. Musikalische Untermalung durch den Gitarristen TomBola und einige Worte des ausstellenden Künstlers Michael Mahla gaben dem Ereignis den angemessen festlichen Rahmen, in der ansonsten zwanglosen Atmosphäre. Michael präsentierte Arbeiten aus den letzten Jahren in vorwiegend drei Themengebieten:
Hard Edge – formelle Farbflächenmalerei mit einem ganz eigenen Reiz.
Akte – überwiegend monochrome, sehr zarte Arbeiten, die völlig anders wirken als meine, obwohl wir uns im Rahmen einer freien Zeichengruppe die Modelle teilten.
Landschaften – pastellige Ansichten der Pfalz und des Wonnegau, die dem Künstler beste Kontakte zu den ortsansässigen Winzern sichern und die Versorgung mit erstklassigem Wein, auch bei dieser Vernissage, sicherstellten.
Als kleines Suchspiel waren alte Arbeiten in die Ausstellung integriert, die die Entwicklung seiner Kunst erkennbar machen, eine Schülerarbeit von 1975 lässt bereits die ersten Grundstrukturen seiner formellen Malerei erkennen.
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