Nachdem wir im näheren Umfeld mittlerweile mehrere solcher Fälle haben, bin ich doch sehr
nachdenklich geworden.
Da wurde Menschen, genauer Müttern, von den Hausärzten dringend angeraten, sich zwecks genauer Diagnostik und Behandlung in die Hände von Fachärzten zu begeben. Die Betreffenden hätten dies auch ganz bestimmt ohne weiteres gemacht, wären die Fachärzte Orthopäden, Kardiologen oder so gewesen.
Dummerweise sollte es aber zum Psychiater gehen. Und schon ist es „meine Sache, ob ich da hingehe“.
Ist die fehlende Einsicht Teil der Erkrankung oder sind psychische Erkrankungen noch immer so tabu, dass sie lieber nicht behandelt als eingestanden werden?
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