Dienstag, 10. februar 2009
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16:25
Der erste Teil am Freitag waren Übungen in einer Dreiergruppe. Wir hatten uns verabredet, um zusätzliche Kommunikationsübungen, anhand des „Pädagogischen
Gesprächstraining“ (Waldemar Pallasch, Detlef Kölln "Pädagogisches Gesprächstraining") zu machen.
Als Übungsbaustein hatten wir uns die „Gesprächsstörer“ ausgesucht. Gesprächsstörer sind im „normalen“ Gespräch das Salz in der Suppe, das eine Unterhaltung lebendig hält.
In therapeutischen Gesprächen sind sie jedoch im Allgemeinen nicht erwünscht, sondern werden nur im Ausnahmefall gezielt als Interventionsmittel eingesetzt.
Dazu zählen insbesondere:
1.direkte Fragen stellen
2.Bewerten, Stellungnahmen abgeben
3.Ursachen aufzeigen, Diskutieren
4.Ratschläge geben, Lösungen anbieten
5.von sich reden
6.Herunterspielen, nicht ernst nehmen
Immer 2 Teilnehmerinnen führten ein Gespräch in der Therapeuten – Klienten Situation, die „Therapeutin“ sollte dabei jede Gelegenheit zum „stören“ nutzen.
Die Dritte im Bunde war Beobachterin und konnte in allen Fällen feststellen, wie sich nach kürzester Gesprächszeit bei der „Klientin“ eine ganz gehörige Portion Wut entwickelte.
Diese Übung sensibilisiert ganz sicher auch für den Alltag, wie oft legen wir alle genau diese Verhaltensmuster an den Tag.
von Sabine
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veröffentlicht in: begleitetes Malen
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